Ultraschall

Was bewirkt Ultraschall in der Haut?

Bei Ultraschall handelt es sich um Schallwellen, die das menschliche Ohr nicht hören kann. Die Vibrationen oder Schwingungen des Ultraschalls werden, zum Beispiel im kosmetischen Bereich, mittels eines Schallkopfes erzeugt.

Die Frequenz eines Schallkopfes liegt bei kosmetischen Anwendungen bei 1 MHz. Das heißt, dass der Schallkopf mit 1 Million Schwingungen pro Sekunde arbeitet. Bewegt man den Schallkopf nun über die Haut, dann passieren im Wesentlichen drei Dinge:

  1. Vibration und Erwärmung

Zunächst einmal erzeugen die schnellen Vibrationen eine Art Reibung auf der Haut, die wiederum sorgt für eine Erwärmung. Die Vibrationen üben zudem einen Massageeffekt auf das Gewebe aus. Das ist nicht nur entspannend, sondern regt auch den Blutfluss und den Stoffwechsel an.

  1. Abtransport von Schlacken

Durch den angeregten Stoffwechsel können „Schlacken“ schneller abtransportiert werden, und das wiederum hilft der Haut bei der Regeneration.

  1. Öffnung der Hautporen

Zu guter Letzt öffnen die Ultraschallwellen die Poren, wodurch es einfacher ist, kleine Härchen oder Mitesser zu entfernen. Darüber hinaus können auf diese Weise pflegende Cremes, die während der Behandlung mit dem Ultraschall-Gerät auf die Haut aufgetragen werden, besser und tiefer in die Haut eindringen. Die Wirkung von pflegenden oder aufbauenden Substanzen wird somit erhöht.

Ultraschallbehandlungen werden im Allgemeinen als sehr angenehm empfunden und sind absolut schmerzfrei. Verantwortlich für die wohltuende Wirkung sind der Massageeffekt und die entstehende, sanfte Wärme.

Durch die Vibrationen haben Ultraschallbehandlungen nicht nur einen tiefenentspannenden Effekt, sie regen auch die Bildung von neuem Kollagen an. Und das braucht die Haut, um straff und prall zu sein.